Besondere Bildungs- und Entwicklungsbedürfnisse
Die Arbeit mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist mit der Notwendigkeit verbunden, spezifische Werkzeuge einzusetzen. Welche Bereiche sollten bei der Arbeit mit Kindern unterstützt werden, für die der traditionelle Unterricht nicht die optimale Option ist? Wie kann die Entwicklung eines Kindes mithilfe von Technologie gefördert werden? Was kann ein interaktiver Boden im Bildungsprozess anbieten?
Arbeitsmittel, die sich an Betreuer:innen, Lehrkräfte und Therapeut:innen von Kindern mit besonderen Entwicklungs- und Bildungsbedürfnissen richten, sollten ein breites Spektrum an Möglichkeiten bieten, die sowohl der Förderung als auch dem Ausgleich potenzieller Defizite in verschiedenen Bereichen dienen. Spezifische Lernschwierigkeiten erfordern ein besonderes Vorgehen – hörgeschädigte und gehörlose Kinder benötigen eine andere Art der Unterstützung als Kinder mit einer intellektuellen Beeinträchtigung in leichter, mittlerer oder schwerer Ausprägung. Weitere Gruppen, die ein spezielles Vorgehen benötigen, sind Kinder mit spezifischen Schwierigkeiten wie Legasthenie, Dysgraphie oder Dyskalkulie, Kinder mit Autismus, sehbehinderte Kinder, Kinder mit motorischen Beeinträchtigungen sowie Kinder mit Mehrfachbeeinträchtigungen.
Unabhängig davon, welche Schwierigkeiten die einzelnen Gruppen kennzeichnen, sollten so früh wie möglich pädagogisch-therapeutische Maßnahmen ergriffen werden, um Defizite in Wissen und Fähigkeiten zu reduzieren, die den nächsten Entwicklungsschritten zugeordnet sind. In einem solchen Fall kann ein Förderplan erstellt werden, der Ziele definiert, die während der Arbeit mit einem Kind oder mit Kindern erreicht werden sollen.
Pädagogische Herausforderungen
Ein Element, das möglichst früh bei der Bewältigung pädagogischer Herausforderungen eingeführt werden sollte, ist Bewegung. Die Einbindung von körperlicher Aktivität in Lernhandlungen kann kognitive Funktionen wirksam unterstützen, insbesondere bei der Arbeit mit Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungsdefiziten[1]. Lernen, das von Bewegung begleitet wird, ermöglicht die Verknüpfung von Informationen aus der Umwelt mit solchen, die aus dem Inneren des Organismus stammen – das führt zu sensorischen Erfahrungen, insbesondere zu solchen, die Reize aus mehreren Sinnen verbinden. Solche Situationen aktivieren und fördern neuronale Verbindungen, unterstützen die Durchblutung des Gehirns (und erhöhen damit die Versorgung mit Sauerstoff, Energie- und Nährstoffen) und erleichtern dadurch die Aufnahme neuen Wissens[2].
Bewegung unterstützt auch das episodische Gedächtnis – indem sie Inhalte mit Musik und Bildern verbindet, emotionale Erlebnisse aktiviert und die Bedeutung der Erfahrungen aus den ausgeführten Handlungen erhöht. Das Hinzufügen eines Elements des Spiels kann zudem helfen, die Motivation aufrechtzuerhalten – eine attraktive Unterrichtsform ermutigt dazu, weitere interessante Herausforderungen zu entdecken, und stärkt gleichzeitig die geübte Fähigkeit durch häufige Wiederholungen. Das ist besonders wichtig bei der Arbeit mit Kindern mit spezifischen Lernschwierigkeiten, bei denen die Häufigkeit der Ausführung einer einzelnen Aufgabe ein zentraler Prädiktor für den Kompetenzerwerb ist.
Eine der wichtigsten pädagogischen Herausforderungen für Betreuer:innen, Lehrkräfte und Therapeut:innen von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist die Förderung des kognitiven Bereichs. Kinder mit besonderen Entwicklungs- und Bildungsbedürfnissen benötigen im Prozess der Wissensaufnahme mehr Unterstützung. Nicht selten stellt bereits das Erlernen grundlegender Fähigkeiten, die für das Erreichen weiterer Entwicklungsschritte typisch sind, eine große Herausforderung dar. Ein sehr wichtiger Bestandteil der Arbeit ist ein individueller Ansatz – durch die Definition der Schlüsselbedürfnisse werden zielgerichtete Maßnahmen möglich. Der Schlüssel zur Verbesserung der intellektuellen Leistungsfähigkeit ist die Aktivierung beider Gehirnhälften sowie des Corpus callosum während der Lernaktivitäten. Die Einbindung sowohl der linken Hemisphäre, die für Kognition, Sprachentwicklung, Handlungsplanung, sequenzielles Denken und Organisation zuständig ist, als auch der rechten, die weitgehend emotionale Aktivität, Rhythmusgefühl, Vorstellungskraft und kreative Handlungen koordiniert, hilft, bessere Lernergebnisse zu erzielen. Bereiche, die sich mit dem Alter intensiv entwickeln und im Prozess besonders unterstützt werden sollten, sind unter anderem Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Aufmerksamkeit – also die Fähigkeit, sich über längere Zeit auf einen bestimmten Reiz zu konzentrieren – ist im Bildungsprozess äußerst wichtig. Ein häufiges Phänomen bei Kindern, insbesondere bei solchen mit Defiziten in der kognitiven Entwicklung, ist eine verminderte Fähigkeit zur langfristigen Fokussierung auf ein Objekt oder eine Tätigkeit. Ein besonderes Problem entsteht durch Distraktoren – also Umgebungsreize, die von der Hauptaufgabe ablenken und die Ausführung verlängern oder sogar verhindern können. Schüler:innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen haben zudem oft ein geschwächtes Gedächtnis – sie stützen sich vor allem auf unwillkürliches Gedächtnis, das auf dem Einprägen einer Gedächtnisspur beruht und keinen erhöhten Aufwand erfordert. Deshalb ist es wichtig, im Lernprozess an mehrfache Wiederholungen derselben Stoffeinheit zu denken.
Eine weitere Arbeitsrichtung mit Kindern mit besonderen Bildungs- und Entwicklungsbedürfnissen ist die soziale Entwicklung. Einerseits besteht häufig die Notwendigkeit, soziale Normen und Verhaltensweisen zu erlernen, um dem Kind das spätere reibungslose Funktionieren in der Gesellschaft zu erleichtern und das Risiko von Ausgrenzung und Stigmatisierung zu verringern. Manche Themen, wie z. B. Emotionen, die über Mimik ausgedrückt werden, lassen sich mithilfe von Bildern vermitteln. Deutlich schwieriger ist es, das Verständnis von Normen zu vermitteln und dafür eine für die Zielgruppe überzeugende Argumentation zu entwickeln. Für die soziale Entwicklung ist auch die soziale Aktivierung von Kindern wichtig – z. B. gemeinsame Aktivitäten, die die Integration mit Gleichaltrigen ermöglichen und dadurch auf natürliche Weise den Aufbau von Beziehungen unterstützen. Die Einbindung von Kindern, insbesondere jener, die im Alltag Kommunikationsschwierigkeiten zeigen, in gemeinsames Spiel mit Bildungsziel ermöglicht ein sicheres Üben von aktiver und passiver Kommunikation sowie von verbalen und nonverbalen Signalen. Gruppenaufgaben wirken sich zudem positiv auf das Motivationsniveau aus und geben die Möglichkeit, soziale Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen.
Technologische Abwechslung
Auf dem Markt ist eine große Auswahl traditioneller Materialien für die Arbeit mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen verfügbar – meist basierend auf Papierübungen sowie realen Objekten oder Modellen. Um Lernen abwechslungsreicher und effizienter zu gestalten, nutzen Betreuer:innen, Lehrkräfte und Therapeut:innen immer häufiger technologische Lösungen für PCs, Tablets oder Smartphones. Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist ein zunehmend wichtiges Thema in der modernen Bildung – sowohl im Regelschul- als auch im Sonderpädagogikbereich. Die Einführung technologischer Lösungen in der Bildung ermöglicht eine Erweiterung der Erfahrungen des Kindes, die Stimulation des Lernprozesses, Experimentieren sowie das Erweitern und Integrieren von Wissen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass technologische Lösungen an die Möglichkeiten der jungen Nutzer:innen angepasst sein sollten. Der Einsatz von IKT ist im Unterricht nahezu aller Schulfächer möglich – dank der großen Bandbreite an Möglichkeiten, die neue Technologien bieten. Künstlerische Aktivitäten im virtuellen Raum erlauben schnelle Änderungen, das Experimentieren mit Farben oder Hintergründen, was Mut macht und zu weiteren kreativen Versuchen anregt. Durch die Kombination von Bewegung, Klang und Bildern wird bei der Nutzung multimedialer Werkzeuge auch die visuelle Intelligenz des Kindes stimuliert – u. a. die visuelle Aufmerksamkeitsverteilung, räumliche Repräsentation oder visuelle Aufmerksamkeit. IKT kann auch für Kinder mit Behinderungen sehr vorteilhaft sein – dank der interaktiven Form kann sie intuitiveres und attraktiveres Feedback geben als traditionelle Bildungsmaterialien. Als eine Art Verlängerung von Körper und Sinnen ermöglicht sie Handlungen, die stärker den Intentionen der Nutzer:innen entsprechen. Damit technologische Werkzeuge den Nutzer:innen ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle geben, ist es wichtig, dass sie – bei angemessen dynamischer Unterhaltung je nach Situation (oder Stimmung) – zugleich erlauben, den Verlauf des Spiels zu verfolgen und das Programm zu stoppen, wodurch Raum zum Fragenstellen oder zum Beenden der Aktivität entsteht.
Hersteller von Bildungsmaterialien kommen diesen Anforderungen entgegen und bieten eine immer breitere Palette an Produkten für Kinder mit besonderen Bildungs- und Entwicklungsbedürfnissen an. Eine solche Lösung ist ein interaktiver Boden – also ein Gerät, das mithilfe eines Projektors eine interaktive Fläche auf die Bodenebene projiziert. Durch die ungewöhnliche Verbindung des Bodenraums – so natürlich für kindliches Spielen – mit technologischen Möglichkeiten bietet dieses Werkzeug viele Funktionen, die bei Bildschirmgeräten wie Smartphone, Monitor oder Tablet nicht verfügbar sind. Die Nutzung eines interaktiven Bodens erfordert eine motorische Aktivierung: Sie nutzt sowohl die Grobmotorik (da die Steuerung des Programms mit dem ganzen Körper – Händen und Füßen – erfolgt) als auch die Feinmotorik (bei der Nutzung von Lichtstiften, die mit der Software zusammenarbeiten und einem Tablet-Stift oder Kugelschreiber entsprechen). Gleichzeitig bietet sie visuelle und akustische Stimulation und spricht dabei mehrere Sinne gleichzeitig an. Der größere Interaktionsraum ermöglicht ein besseres Hineinversetzen in die Situation und ein tieferes Eintauchen in die präsentierten Inhalte. Die Möglichkeit, den Boden zu zweit oder in einer größeren Gruppe zu nutzen, kann jede Bildungs- oder Therapieeinheit deutlich attraktiver machen und zusätzlich Aktivierung und soziale Integration fördern.
Motioncube-Anwendungen von LavaVision
Förder- und Therapieanwendungen Motioncube™, entwickelt vom Team der Firma LavaVision, heben sich in vielerlei Hinsicht von anderen auf dem Markt verfügbaren Materialien ab. Vor allem zeichnen sie sich durch Flexibilität aus: Lehrkräfte oder Therapeut:innen können die im Rahmen der pädagogischen Ausarbeitung vorbereiteten Szenarien nutzen, es ist jedoch keine Voraussetzung – dank offener Anweisungen kann die betreuende Person den Ablauf frei an die Animationen anpassen. Einen zusätzlichen Mehrwert bietet die Möglichkeit, die Art der Kommunikation mit der Anwendung (die Interaktionsform) zu wählen: verfügbar ist sowohl die Steuerung durch Bewegung (Hand oder Fuß), z. B. in Anwendungen aus der Reihe „Revalidierung mit Happy Stones“ oder „Kleine Entdecker“, als auch die Nutzung von interaktiven Lichtstiften, z. B. „Im Land der Farben“. Dank ansprechender Grafik- und Klanggestaltung liefern die Anwendungen multisensorische Erlebnisse – sie sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an, was eine reizreichere und effektivere Lernumgebung begünstigt. Kinder können den Boden allein oder in der Gruppe nutzen – soziale Aktivierung ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit mit Kindern mit besonderen Bildungsbedürfnissen. Die Nutzung in Paaren oder Gruppen ermöglicht die Integration mit Gleichaltrigen und die Stärkung von Freundschaftsbeziehungen. So gibt es im Paket „Kleine Entdecker“ die Anwendung „Tauziehen“, in der Kinder in einem kontrollierten Raum miteinander konkurrieren können, oder die Anwendung „Ballons“, in der das Gruppenziel darin besteht, alle Ballons platzen zu lassen – hier üben die Nutzer:innen die Fähigkeit zur Zusammenarbeit.
Die interaktiven Motioncube-Anwendungen bieten außerdem Inhalte, die das kognitive Funktionsniveau unterstützen. Ein Beispiel ist die Anwendung „Schätze im Glas“ aus dem Paket „Revalidierung mit Happy Stones“, die darin besteht, Elemente anhand eines bestimmten Merkmals einer Sammlung zuzuordnen – dies kann die Fähigkeit zum Kategorisieren trainieren. In derselben Reihe finden wir viele verschiedene interaktive Übungen, mit deren Hilfe ein Kind das Unterscheiden von Elementen anhand von Formen, Farben oder Mustern üben kann und dabei gleichzeitig verschiedene Bewegungsformen ausführt, z. B. Gehen, Laufen, Hüpfen, Fangen, Aufdecken. Eine interessante Verbindung von Übungen zur Elementerkennung mit gleichzeitigem Gedächtnistraining findet sich in der Anwendung „Wir entdecken Paare“, einer Umsetzung des klassischen Memory-Spiels mit zusätzlicher Bewegungsinteraktion.
Ein wesentlicher Aspekt der Nutzung der Anwendungen auf dem interaktiven Boden ist ihre Attraktivität – zum einen durch die interessante, interaktive Übungsform auf großer Fläche, zum anderen durch den visuell ansprechenden Inhalt. Spielen in einem solchen Raum weckt Neugier und erzeugt positive Emotionen, was zu spontaner kognitiver Aktivität anregt. Das Spielgeschehen selbst kann – je nach Intention der betreuenden Person – der Aktivierung oder Entspannung dienen. Starke Emotionen begünstigen besseres Erinnern – nicht nur durch ihre affektive Färbung, sondern auch, weil sie neu, interessant und charakteristisch sind. Intuitiv und für das Kind kontrollierbar ist zudem die Funktionsweise der Anwendung: Führt es viele Bewegungen aus, reagiert das Programm schneller; entscheidet es sich für eine einzelne Bewegung, kann es eine einzelne Veränderung beobachten. Ein solches System kann die Selbstwirksamkeit und das Gefühl von Kontrolle über die Situation auf der Spielfläche stärken – was bei Kindern mit Entwicklungsdefiziten besonders wichtig ist. Die vom LavaVision-Team entwickelten Anwendungen fördern auch die Kreativität. Ein Teil von ihnen ermöglicht direkt das Erstellen von Kunstwerken durch Ganzkörperbewegung, das Experimentieren mit Farben sowie das Modifizieren der entstandenen Werke. Beispiele sind Anwendungen aus der Reihe „Revalidierung mit Happy Stones“ – „Wir erstellen Grafiken“, „Wir befreien Farben“ – oder die mit Stiften gesteuerte Anwendung „Stell es dir vor“ aus der Reihe „Im Land der Farben“.
Ein großer Vorteil des Förderanwendungspakets „Revalidierung mit Happy Stones“ ist die Möglichkeit, in den meisten Anwendungen den Schwierigkeitsgrad an die Fähigkeiten der Nutzer:innen anzupassen. Im leichteren Modus gibt es weniger angezeigte Elemente, sie bewegen sich langsamer; außerdem wurde die Anzahl verwendeter Muster und Farben reduziert und die Zahl der Distraktoren deutlich eingeschränkt. Im Paket „Im Land der Farben“ wurden hingegen Arbeitskarten-Sets zur Förderung visueller Wahrnehmung und Feinmotorik in Anwendungen nach Entwicklungsstufen und Möglichkeiten von 3–5-jährigen sowie älteren Kindern gruppiert. Die Anpassung des Schwierigkeitsgrads an die Fähigkeiten des Kindes führt zu mehr erfolgreichen Lösungen – und damit zu mehr Verstärkung, die die Motivation direkt steigern kann. Die Bedienung des Bodens ist oft einfacher als bei Tablet oder Smartphone, da die projizierte Fläche groß ist – dadurch sind auch Beschriftungen und Elemente größer. Das Erkennen von Illustrationen und das Lesen von Anweisungen fällt somit leichter.
Im Katalog der Motioncube™-Förderanwendungen finden sich zudem Werkzeuge, die es Betreuer:innen ermöglichen, eigene Übungen vorzubereiten, angepasst an das Niveau einer Schülerin oder eines Schülers bzw. einer Gruppe. Ein Beispiel ist das Paket „Im Land der Farben“, in dem jede Anwendung eine Zeichenblock-Funktion bietet – mit der Möglichkeit, liniertes oder kariertes Papier auszuwählen. Das kann die Grundlage für Einheiten nach einem von der Lehrkraft oder betreuenden Person erstellten Konzept sein.
Es lohnt sich, noch einen Aspekt des Pakets „Revalidierung mit Happy Stones“ hervorzuheben: Die Anwendungen dieser Reihe werden auch in einer Version für Touchscreens und interaktive Tafeln angeboten. Das erweitert die Arbeitsweise mit diesen Anwendungen und ermöglicht ähnliche Übungen auf einer anderen Oberfläche. Das kann eine zusätzliche Möglichkeit sein, Einheiten abwechslungsreicher zu gestalten und denselben Stoff zu wiederholen – und insbesondere eine Erleichterung für Personen mit eingeschränkter Mobilität darstellen.
Außerdem sind Pakete in Vorbereitung, die speziell auf bestimmte Gruppen von Kindern mit besonderen Bildungsbedürfnissen ausgerichtet sind.
Zusammenfassung
Ein interaktiver Boden mit einem Set dedizierter Anwendungen kann als unterstützendes Werkzeug bei der Arbeit mit Kindern dienen – sowohl mit Kindern mit typischer Entwicklung als auch mit Kindern mit Entwicklungs- und Bildungsdefiziten. Dank der breiten Palette technologischer Möglichkeiten, die ein interaktiver Boden bietet, ermöglicht die Nutzung von interaktiven Bildungsanwendungen Motioncube™ aus den Reihen „Revalidierung mit Happy Stones“, „Im Land der Farben“ sowie „Kleine Entdecker“ dem jungen Nutzer bzw. der jungen Nutzerin ein ganzheitliches Lernen, reich an Erfahrungen unterschiedlicher Art, was effektiveres Lernen begünstigt. Dieses Werkzeug kann sowohl die kognitive als auch die soziale Entwicklung unterstützen, und die Verbindung von fachlichen Inhalten mit Bewegung ermöglicht zusätzlich eine umfassendere Aufnahme der präsentierten Inhalte und ihre effizientere Aneignung.
Literatur
Hinweise
Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit einer Psychologin und methodischen Beraterin bei LavaVision.
